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Politische Risiken

Veränderung ist nicht immer gut
Während Firmen agil sein sollen, um auf neue Gegebenheiten reagieren zu können, bauen sie trotzdem darauf, dass sich an Ihrem Umfeld so wenig wie möglich ändert. Vor allem beim Politischen Umfeld in den Hauptabsatzmärkten und Produktionsländern bauen Firmen auf Beständigkeit und Kontinuität. Politischer Wandel birgt sowohl Chancen als auch vorwiegend Risiken, insbesondere wenn dieser Wandel zu polarisierenden Tendenzen führt.

Wirtschaftskriege, Abschottung, Verbote
Um die Popularität gewisser politischer Strömungen hochzuhalten, werden oft Gesetze, Vorschriften und Richtlinien erlassen, die bei gewissen Personen bejubelt werden, der Wirtschaft im Ganzen und bestimmten Firmen im Besonderen jedoch massiv schaden können. Diese Risiken sind oft schwierig abzuschätzen und greifbar zu machen, da das politische Klima sehr schnell ändern kann und Änderungen auch sehr schnell implementiert werden können. Ein Beispiel dafür sind die Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte in die USA aus dem Jahr 2018 die innerhalb kurzer Zeit zu einem Wirtschaftskonflikt anwuchsen.

Bevorzugung von Nahestehenden Unternehmen
Kommen neue Kräfte an die Macht, kann dies auch Folgen bei der Auftragsvergabe von Regierungsaufträgen haben, da unter Umständen bestimme Firmen mit guten Verbindungen zu der neuen Regierung bevorteilt werden. Im schlimmsten Fall können Unternehmen auch unter unhaltbaren Gründen enteignet werden oder ihnen kann der Marktzugang erschwert oder sogar unmöglich gemacht werden, um einheimische oder von der Regierung nahestehende Unternehmen zu bevorzugen.

Entwicklung des Risikos

In der Zeitreihe wird die Dynamik des Risikos über die Jahre hinweg aufgezeigt. Die Punkte zeigen die jeweilige Bewertung des Risikos im jährlich publizierten Funk Global Risk Consensus.

Methode info

Lösungen

Risiko Reports – Politische Risikoszenarien der Funk Stiftung

Durch die Risikoreports sind Unternehmen in der Lage Auswirkungen auf die Attraktivität der ausländischen Standorte zu bewerten. Dadurch kann die unternehmerische Entscheidungsfindung über Direktinvestitionen oder Handelsgeschäfte beeinflusst und erleichtert werden.

Ihr Risikospezialist

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Stefan Brändli
Risk Analyst, MSc ERDW ETHZ
Telefon +41 58 311 05 79
stefan.braendli@funk-gruppe.ch

Kontakt

Funk Zürich
Hagenholzstrasse 56
CH-8050 Zürich

T +41 (0)58 311 05 00
info@funk-gruppe.ch
www.funk-gruppe.ch

Methode

Damit der Funk Global Risk Consensus so neutral wie möglich ist, werden die erfassten Risiken aus fünf ausgewählten Studien in eine Rangliste gebracht. Alle fünf Studien basieren auf Befragungen von Führungskräften. Die Auswahl ist dabei Global um eine möglich weitreichende und umfassende Erhebung zu haben. Da in jeder Studie bereits eine Bewertung aufgrund der Anzahl Nennungen vorhanden ist, benutzt Funk ein einfaches Punktesystem, um die Risiken zu bewerten. Ist ein Risiko bei einer Studie auf Platz eins, wird es mit 10 Punkten bewertet, ist es auf Platz 10 mit einem Punkt. Danach werden die Punkte der Risiken von allen Studien zusammengezählt. Dadurch entsteht eine neutrale Rangliste im Funk Global Risk Consensus, da so nur Risiken, die in mehreren Studien auf den vorderen Plätzen genannt werden es auch im Funk Global Risk Consensus in die vorderen Plätze schaffen.

Studien

AGCS (Allianz Global Corporate Solutions) Allianz Risk Barometer – Befragung von ca. 3.000 Risikomanagement Expert*innen aus 100 Ländern. Ziel ist es, die wichtigsten Betriebsrisiken zu bestimmen.

WEF (World Economic Forum) (World Economic Forum mit Beratungs- und Versicherungspartnern, National University of Singapore, Oxford Martin School - University of Oxford, Wharton Risk Management and Decision Processes Center - University of Pennsylvania): The Global Risks Report - Als Grundlage dient die Global Risks Perception Survey welche die rund 800 Mitglieder des WEF ausgefüllt haben. Zusätzlich wurden noch gut 200 Mitglieder der Global Sharpers Community befragt. Das Ziel ist, aufgrund der Antworten gemeinsam nachhaltige Lösungen für die wichtigsten Risiken zu finden.

BCI (Business Continuity Institute) BCI Horizon Risk Scan - Das BCI hat über 9.000 Mitglieder in über 100 Ländern, welche für den Horizon Risk Scan befragt werden. Das Ziel ist, Firmen widerstandsfähiger zu machen.

PwC (PricewaterhouseCoopers) Annual Global CEO Survey - über 5.000 CEOs aus 100 Ländern werden für die jeweilige Ausgabe befragt.

NC State University und Protiviti (Research conducted by NC State University's ERM initiative and Protiviti): Executive Perspective on Top Risks - Befragung von ca. 1.100 Board Members und Executives weltweit. Das Ziel ist es, Firmen eine vereinfachte Handhabung von Risiken zu ermöglich.

Kontaktadresse

Funk Insurance Brokers AG
Marketing
Hagenholzstrasse 56
8050 Zürich

T +41 (0)58 311 05 00
info@funk-gruppe.ch

Konzept, Design und Code

Schwizer Design GmbH
Gallusstrasse 43, 9000 St. Gallen
www.schwizerdesign.ch

Handelsregistereintrag

Eingetragener Firmenname: Funk Insurance Brokers AG
Nummer: CHE-103.747.426
Handelsregisteramt: Luzern

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Allgemeine Anmerkung zu den Ergebnissen der Arbeitsvolumenstatistik (AVOL)Von 1991 bis 2009 wurde die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE; Hauptquelle der AVOL) jeweils im zweiten Quartal durchgeführt. Seit 2010 werden die Daten der SAKE vierteljährlich erhoben (kontinuierliche Erhebung). Für eine bessere Gewichtung wurden im Jahr 2017 für den Zeitraum 2010-2016 bei der Kalibrierung Sozialversicherungsdaten herangezogen. Durch die Berücksichtigung dieser neuen Dimension steigt die statistische Genauigkeit, insbesondere in Bezug auf den Arbeitsmarktstatus (erwerbstätig/erwerbslos gemäss ILO/nichterwerbstätig). Die Änderung der Periodizität sowie die Verbesserung der Gewichtung des SAKE führen bei einem Teil der Ergebnisse zu einem Bruch in der Zeitreihe zwischen 2009 und 2010; dieser Bruch zeigt sich ebenfalls bei der AVOL.

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