funk-global-risk-consensus-globale-events-us-china-handelskrieg

US – China Handelskrieg

Der Handelskrieg zwischen den USA und China ist ein langanhaltender Konflikt um Handelsbeziehungen und wirtschaftliche Interessen zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt. Der Konflikt begann im Jahr 2018, als die USA unter Präsident Donald Trump begannen, Schutzzölle auf Importe aus China zu erheben und Handelsbeschränkungen einzuführen.

Die USA führten den Handelskrieg an, indem sie argumentierten, dass China unfaire Handelspraktiken wie den Diebstahl geistigen Eigentums, erzwungenen Technologietransfer und staatliche Subventionen für chinesische Unternehmen anwendet. Die USA verhängten Zölle auf eine breite Palette von chinesischen Waren, was zu Vergeltungsmassnahmen Chinas führte.

China antwortete auf die US-Massnahmen mit eigenen Zöllen auf US-Importe und anderen restriktiven Massnahmen. Der Handelskonflikt weitete sich aus, als die USA und China ihre gegenseitigen Handelsbeschränkungen weiter erhöhten. Dies führte zu einer Eskalation der Spannungen und Unsicherheit in den globalen Märkten.

Der Handelskrieg hatte erhebliche Auswirkungen auf verschiedene Wirtschaftssektoren und Unternehmen in beiden Ländern. Viele Branchen, wie die Technologie-, Landwirtschafts- und Automobilindustrie waren von den erhöhten Handelsbarrieren betroffen. Unternehmen mussten mit höheren Kosten, sinkenden Gewinnen und Unsicherheit in Bezug auf zukünftige Geschäfte und Investitionen umgehen.

Im Laufe der Zeit haben die USA und China verschiedene Verhandlungsrunden durchgeführt, um eine Lösung für den Handelskonflikt zu finden. Im Januar 2020 wurde die Phase-1-Handelsvereinbarung zwischen den USA und China unterzeichnet. In dieser Vereinbarung haben sich beide Seiten auf eine Reduzierung der Zölle und den Schutz geistigen Eigentums geeinigt. Dennoch bleiben viele strittige Fragen zwischen den beiden Ländern bestehen.

Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf die Telekommunikationsunternehmen aus China zu legen, da diese sich insbesondere in der 5G-Technologie als weltführende Lieferanten platziert haben. Im Jahr 2019 hat die USA Massnahmen ergriffen, den Zugang von Huawei zum US-Markt zu beschränken.

Die US-Regierung argumentierte, dass Huawei eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstelle, indem es möglicherweise in der Lage sei, Spionageaktivitäten im Auftrag der chinesischen Regierung durchzuführen. Es wurde befürchtet, dass Huawei-Produkte und -Technologien möglicherweise Hintertüren oder Schwachstellen enthalten, die es der chinesischen Regierung ermöglichen könnten, vertrauliche Informationen abzufangen oder zu manipulieren.

Als Reaktion auf diese Bedenken erliess die US-Regierung mehrere Anordnungen und Verordnungen, um den Handel und die Zusammenarbeit mit Huawei einzuschränken. Zum Beispiel wurde Huawei auf eine Liste von Unternehmen gesetzt, die als "Entity List" bekannt ist. Unternehmen auf dieser Liste werden strengen Exportkontrollen unterworfen, was es US-Unternehmen erschwert, Geschäfte mit ihnen zu tätigen.

Darüber hinaus hat die US-Regierung auch den Einsatz von Huawei-Technologie in kritischen Infrastrukturen wie Telekommunikationsnetzen eingeschränkt. Das Federal Communications Commission (FCC) hat Massnahmen ergriffen, um den Einsatz von Huawei- und ZTE-Technologie in den USA zu beschränken und den Zugang zu staatlichen Fördermitteln für Unternehmen einzuschränken, die diese Technologien verwenden.

Das Verbot von Huawei in den USA hat weitreichende Auswirkungen auf das Unternehmen selbst, aber auch auf die globale Technologieindustrie und die Beziehungen zwischen den USA und China. Huawei, das einer der grössten Anbieter von Telekommunikationsausrüstung und Smartphones weltweit ist, hat erhebliche Einschränkungen beim Zugang zu US-Technologien und Märkten erfahren.

Es ist wichtig zu beachten, dass andere Länder ähnliche Massnahmen gegen Huawei ergriffen haben oder deren Nutzung einschränken, basierend auf ähnlichen Sicherheitsbedenken. Dies hat zu Spannungen in den internationalen Beziehungen geführt und den Wettbewerb zwischen den USA und China im Bereich der Technologie und Telekommunikation verstärkt.

Interessante
Fakten

  • USA:
    Handelsbilanz
    im Güterhandel 2022 -1.311,41 Mrd. US$
  • China:
    Handelsbilanz
    im Güterhandel 2022 877,6 Mrd. US$

Abhängigkeit zum Risiko

Kontakt

Funk Zürich
Hagenholzstrasse 56
CH-8050 Zürich

T +41 (0)58 311 05 00
info@funk-gruppe.ch
www.funk-gruppe.ch

Methode

Damit der Funk Global Risk Consensus so neutral wie möglich ist, werden die erfassten Risiken aus fünf ausgewählten Studien in eine Rangliste gebracht. Alle fünf Studien basieren auf Befragungen von Führungskräften. Die Auswahl ist dabei Global um eine möglich weitreichende und umfassende Erhebung zu haben. Da in jeder Studie bereits eine Bewertung aufgrund der Anzahl Nennungen vorhanden ist, benutzt Funk ein einfaches Punktesystem, um die Risiken zu bewerten. Ist ein Risiko bei einer Studie auf Platz eins, wird es mit 10 Punkten bewertet, ist es auf Platz 10 mit einem Punkt. Danach werden die Punkte der Risiken von allen Studien zusammengezählt. Dadurch entsteht eine neutrale Rangliste im Funk Global Risk Consensus, da so nur Risiken, die in mehreren Studien auf den vorderen Plätzen genannt werden es auch im Funk Global Risk Consensus in die vorderen Plätze schaffen.

Studien

AGCS (Allianz Global Corporate Solutions) Allianz Risk Barometer – Befragung von ca. 3.000 Risikomanagement Expert*innen aus 100 Ländern. Ziel ist es, die wichtigsten Betriebsrisiken zu bestimmen.

WEF (World Economic Forum) (World Economic Forum mit Beratungs- und Versicherungspartnern, National University of Singapore, Oxford Martin School - University of Oxford, Wharton Risk Management and Decision Processes Center - University of Pennsylvania): The Global Risks Report - Als Grundlage dient die Global Risks Perception Survey welche die rund 800 Mitglieder des WEF ausgefüllt haben. Zusätzlich wurden noch gut 200 Mitglieder der Global Sharpers Community befragt. Das Ziel ist, aufgrund der Antworten gemeinsam nachhaltige Lösungen für die wichtigsten Risiken zu finden.

BCI (Business Continuity Institute) BCI Horizon Risk Scan - Das BCI hat über 9.000 Mitglieder in über 100 Ländern, welche für den Horizon Risk Scan befragt werden. Das Ziel ist, Firmen widerstandsfähiger zu machen.

PwC (PricewaterhouseCoopers) Annual Global CEO Survey - über 5.000 CEOs aus 100 Ländern werden für die jeweilige Ausgabe befragt.

NC State University und Protiviti (Research conducted by NC State University's ERM initiative and Protiviti): Executive Perspective on Top Risks - Befragung von ca. 1.100 Board Members und Executives weltweit. Das Ziel ist es, Firmen eine vereinfachte Handhabung von Risiken zu ermöglich.

Kontaktadresse

Funk Insurance Brokers AG
Marketing
Hagenholzstrasse 56
8050 Zürich

T +41 (0)58 311 05 00
info@funk-gruppe.ch

Konzept, Design und Code

Schwizer Design GmbH
Gallusstrasse 43, 9000 St. Gallen
www.schwizerdesign.ch

Handelsregistereintrag

Eingetragener Firmenname: Funk Insurance Brokers AG
Nummer: CHE-103.747.426
Handelsregisteramt: Luzern

Haftungsausschluss

Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr hinsichtlich der inhaltlichen Richtigkeit, Genauigkeit, Aktualität, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit der Informationen.

Haftungsansprüche gegen den Autor wegen Schäden materieller oder immaterieller Art, welche aus dem Zugriff oder der Nutzung bzw. Nichtnutzung der veröffentlichten Informationen, durch Missbrauch der Verbindung oder durch technische Störungen entstanden sind, werden ausgeschlossen.

Alle Angebote sind unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

Haftung für Links

Verweise und Links auf Webseiten Dritter liegen ausserhalb unseres Verantwortungsbereichs Es wird jegliche Verantwortung für solche Webseiten abgelehnt. Der Zugriff und die Nutzung solcher Webseiten erfolgen auf eigene Gefahr des Nutzers oder der Nutzerin.

Cookies

Diese Website verwendet Cookies. Cookies sind kleine Textdateien, die beim Besuch dieser Website in Ihrem Computer dauerhaft oder temporär gespeichert werden. Zweck der Cookies ist insbesondere die Analyse der Nutzung dieser Webseite zur statistischen Auswertung sowie für kontinuierliche Verbesserungen.

In Ihrem Browser können Sie Cookies in den Einstellungen jederzeit ganz oder teilweise deaktivieren. Bei deaktivierten Cookies stehen Ihnen allenfalls nicht mehr alle Funktionen dieser Website zur Verfügung.

Urheberrechte

Die Urheber- und alle anderen Rechte an Inhalten, Bildern, Fotos oder anderen Dateien auf der Website gehören ausschliesslich der Firma Funk Insurance Brokers AG oder den speziell genannten Rechtsinhabern. Für die Reproduktion jeglicher Elemente ist die schriftliche Zustimmung der Urheberrechtsträger im Voraus einzuholen.

Allgemeine Anmerkung zu den Ergebnissen der Arbeitsvolumenstatistik (AVOL)Von 1991 bis 2009 wurde die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE; Hauptquelle der AVOL) jeweils im zweiten Quartal durchgeführt. Seit 2010 werden die Daten der SAKE vierteljährlich erhoben (kontinuierliche Erhebung). Für eine bessere Gewichtung wurden im Jahr 2017 für den Zeitraum 2010-2016 bei der Kalibrierung Sozialversicherungsdaten herangezogen. Durch die Berücksichtigung dieser neuen Dimension steigt die statistische Genauigkeit, insbesondere in Bezug auf den Arbeitsmarktstatus (erwerbstätig/erwerbslos gemäss ILO/nichterwerbstätig). Die Änderung der Periodizität sowie die Verbesserung der Gewichtung des SAKE führen bei einem Teil der Ergebnisse zu einem Bruch in der Zeitreihe zwischen 2009 und 2010; dieser Bruch zeigt sich ebenfalls bei der AVOL.

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Online-Erlebnis zu bieten. Mit Ihrer Zustimmung akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.